Home
Willkommen
Neuheiten
Schmuck
Präkolumbianische
Trauringe
Wissenswertes
Kontakt / Impressum
Shop
item1b
item1
item4
item1a
item4a
item4b

REPRODUKTIONEN VON PRÄKOLUMBIANISCHEN SCHMUCK

Die Originale dieses Schmuckes sind im Goldmuseum in Bogotá, Kolumbien, ausgestellt und sind bis zu 2500 Jahre alt. Diese Repliken zeigen die Vielfältigkeit und Ästhetik der präkolumbianischen Goldschmiedekunst.
Die Repliken besitzen eine 24 Karat Vergoldung (galvanisch / elektrolytisch aufgetragen). Durch die hohe Goldauflage und die Zusammenstellung der speziell für Gold entwickelten Grundlegierung (Silber, Kupfer, Mangan) gibt es keine allergischen Hautreaktionen beim Tragen des Schmuckes. Nickel, sowie andere Allergien hervorrufenden Metalle, wurden nicht verarbeitet. Die vergoldeten Reproduktionen können Sie auch bei uns auf Bestellung in Gold (750/... oder 585/... bzw. 925/... Sterling - Silber bekommen.

DIE KULTUREN
Kolumbien liegt im Nordwesten von Südamerika und ist von den nördlichen Ausläufern der von Süden ( Chile ) nach Norden ( Venezuela ) verlaufenden Anden durchzogen. Im Süden Kolumbiens teilen sich die Anden in drei Gebirgsketten ( die Kordilleren ). Die Westkordillere, die Zentralkordillere und die Ostkordillere, die bis zum Nachbarland reicht und dort die venezolanischen Anden bildet. Die höchsten Erhebungen der kolumbianischen Anden sind der Nevado del Huila (5500 m) und der Nevado del Ruiz (5400 m), beide in der Zentralkordillere. Im Norden des Landes liegt die Sierra Nevada de Santa Marta, ein von den Anden unabhängiges Küstengebirge, das mit 5770 Metern die höchste Erhebung des Landes und das höchste Küstengebirge der Welt ist.
Die Vielfalt der präkolumbianischen Kulturen Kolumbiens entspricht der geographischen Zerrissenheit des Landes. Sieben Gruppen zählen zu den Goldkulturen Kolumbiens. Dies sind von Norden nach Süden:

1. Tairona Kultur
2. Sinú Kultur
3. Muisca Kultur
4. Quimbaya Kultur
5. Calima Kultur
6. Tolima Kultur
7. Nariño Kultur

Darüber hinaus gibt es vier weitere Gruppen deren Goldarbeit nicht so bekannt ist: Tumaco, Cauca, Tierradentro und San Agustin.

1. Tairona Kultur (600 - 1600 n. Chr.)
Vor der Ankunft der Konquistadoren hatten seine Einwohner schon ein hohes kulturelles Niveau erreicht, das sich in ihrer sozialpolitischen Organisation widerspiegelt. Die zahlreichen Steinüberreste, wie z. B. Wege, Brücken, Treppen und Häuser beweisen uns, dass sie über ausgedehnte Kenntnisse in Technik und Architektur verfügten.
Die verschiedenen klimatischen Bedingungen der Abhänge der Sierra Nevada de Santa Marta (Nordwest Kolumbien) begünstigten die Entwicklung der Landwirtschaft und im besonderen des Maisanbaus. Zu diesem Zweck hatten die Einwohner Terrassen für den Anbau, sowie Bewässerungskanäle angelegt.
Ihre Goldschmiedearbeiten waren in “Tumbaga” (70% Kupfer + 30% Gold) gegossene und dann vergoldete Schmuckstücke. Bei der Herstellung von Goldschmiedearbeiten und von Keramik sowie von Kleingegenständen aus Stein, Knochen und Muscheln zeigen sie eine hochentwickelte Technik und einen ausgesprochenen künstlerischen Sinn. Ihr magischer Glaube hat ein komplexes religiöses System hervorgebracht, das heute noch bei den Eingeborenengruppen, die die hochliegenden Regionen der Sierra bewohnen, besteht.

2. Sinú Kultur (980 v. Chr. - 1500 n. Chr.)
Die Sinu lebten an den Ufern der Flüsse Sinu, San Jorge und Cauca, in den Sümpfen und Savannen des nördlichen Kolumbien. Sie erbauten Kanäle und Terrassen für landwirtschaftliche Nutzung, die man heute noch auf den weiten Flächen dieser Region sehen kann.
Ihre Goldschmiedekunst hat die Sinu berühmt gemacht. Sie besaßen Tempel, die mit Goldidolen ausgeschmückt waren und ihre Grabstätten wiesen reiche “Wegzehrungen” auf. Diese waren anhand der kleinen Hügel, unter denen sie sich befanden, leicht zu identifizieren und wurden daher schon in den ersten Zeiten der Eroberung geplündert. Die Formen, die am meisten in der Goldschmiedekunst dieser Kultur vertreten sind, sind fächerförmige Ohrgehänge aus gegossenem Filigran sowie Stockknöpfe, die Vögel, Saurier und Raubtiere darstellen. Diese Gegenstände wurden aus Gold oder aus vergoldetem “Tumbaga” (70% Kupfer + 30% Gold) hergestellt.
An Keramikgegenständen stellten sie vor allem Pokale verschiedenster Formen und Ausmaße sowie bauchige Gefäße, die mit menschlichen Figuren verziert waren, her.

3. Muisca Kultur (700 - 1600 n. Chr.)
Die Muisca - Kultur lebte auf dem Hochland Mittel-Kolumbiens. Ihre Wohnsitze waren teils zerstreut, teils konzentriert und bildeten dann eine Dorfgemeinschaft. Auf künstlich angelegten Terrassen betrieben sie Landwirtschaft. Zur Herstellung von Tuch und Kleidung wurde Baumwolle mit Hilfe von Spinnrädern, deren Schwungrad aus Stein war, gesponnen und anschließend mit hölzernen Webstühlen weiter verarbeitet. Diese Textilien sowie auch Salz und Smaragde waren Gegenstände eines eifrigen Handels innerhalb wie auch außerhalb ihres Territoriums.
Ihre Goldschmiedearbeiten bestanden aus gediegenem Gold oder aus “Tumbaga” (30% Gold mit 70% Kupfer). Trotz des reichlichen Vorhandenseins von “Tumbaga” hat man bislang keine vergoldeten Gegenstände gefunden. Die hauptsächlichen dekorativen Motive werden durch Stanzen und von geschmolzenen Drähten in Relief gebildet. Man findet besonders in dieser Region die Verwendung von Steinmatrizen für Serienherstellung
Einige charakteristische Elemente der Muisca - Keramik sind z. B. verzierte und bemalte Pokale, aufgedruckte Schlangen, “Mucuras” (bäuchige Gefäße), Gefäße mit zwei oder mehreren Henkeln und Darbringer menschenähnlicher Opfergaben.

4. Quimbaya Kultur (300 - 1050 n. Chr.)
Der Lebensraum der Quimbaya lag im Tal des Flusses Cauca. Der Name Quimbaya wird von einem Stamm hergeleitet, der im Süden des jetzigen Departements von Quindio und Risaralda (die heutige Kaffeeanbauregion Kolumbiens) lebte. Der Stamm setzte sich aus den verschiedenen Eingeborenengruppen der warmen Territorien und der Ausläufer der umliegenden Gebirge zusammen. Schon während der Eroberung war er berühmt für seinen Goldschmuck.
Ihre Goldschmiedekunst verfügt über hoch entwickelte Fabrikationstechniken und besticht durch ihren Realismus, ihre Eleganz, den massiven Formen und glatten Flächen. Die wundervoll gearbeitete Keramik weist linear eingemeißelte Verzierungen auf, Dreiecke oder Rhomben, die auf originelle Weise positioniert und bemalt sind.
In ihren Gräbern, im allgemeinen ein Graben mit einer Seitennische, hat man außer Keramiken, Gold und steinernen Gegenständen eine große Menge von Schwungrädern gefunden, die beweisen, dass man es hier mir einer schon entwickelten Spinn-, und Webindustrie zu tun hatte.

5. Calima Kultur (1000 v. Chr. - 1000 n. Chr.)
Der Calimastil, zusammen mit dem Tolimastil, zählt zu den ältesten Kolumbiens. Das Calima Territorium wurde von Bauern bevölkert, die ihre Wohnsitze auf künstlichen Terrassen erbauten. Sie lebten an den Abhängen der westlichen Kordillere, die zum Pazifik hin ausläuft, in einer von den Strömen Calima und Dagua bewässerten Region.
Die Goldgegenstände der Calima Kultur sind Meisterstücke der Hämmer- und Gießkunst. Typisch war u.a. das Anhängen kleiner Teile an ein Hauptelement, wodurch komplexe Schmuckstücke einzigartiger Schönheit entstanden. Bezeichnend auch die großen herz- und nierenförmigen Brustplatten, Nasenringe und Ohrgehänge. Unter den verzierten Motiven findet man große Masken mit “Narigueras” ( Nasenringe ) und Ohrgehänge, Diademe und stilisierte Tiere. Charakteristischerweise sind die Gegenstände groß und aus relativ reinem Gold. Im Gegensatz dazu sind die besten gegossenen Stücke Miniaturen z. B. Nadeln und Kalkspatel mit kleinen komplizierten Figuren, die als Nadelköpfe dienten.

6. Tolima Kultur (300 - 1000 n. Chr.)
Die Tolimas lebten in den warmen Tälern, die von den Strömen Saldaña und Coello bewässert wurden. Die Kultur hat ihren Namen von dem jetzigen Departement Tolima, in dessen nördlichen Teil der Stamm der Panches und im südlichen Teil der Stamm der Pijaos lebte. Sie waren einerseits ein kriegerisches Volk, andererseits lebten sie vom Ackerbau und trieben mit der benachbarten Bevölkerung, besonders mit den Muiscas, Handel.
Der Reichtum an Anschwemmungsgold hatte zur Entwicklung ihre Goldschmiedekunst beigetragen, was sich besonders bei der Arbeit der Pijaos-Indianer zeigt. Die Handwerker stellten Goldstücke aus Feingold her, die sie in Wachsformen gossen. Man trifft bei ihnen häufig auf stilisierte Vögel und Fledermäuse, sowie auf eine platte und eckige Schematisierung der menschlichen Figur.
Unter ihren Töpferwaren findet man Urnen und Grabstühle, sowie pflanzenähnliche Gefäße. Die mit verschiedenen Farben gemalten geometrischen Motive sind mit ihren Verzierungen besonders hervorzuheben.

7. Nariño Kultur (800 bis 1300 n. Chr.)
Im kulturellen Sinn gehörte das gesamte Nariño-Gebiet in der Zeit vor der spanischen Eroberung eher zu den Zentralanden als zu Kolumbien.
Die feinen Töpferwaren der Capulí - Periode ( 9. - 13. Jahrhundert ) haben schwarze Negativmalerei auf rotem Untergrund. Die Verwendungsmöglichkeiten von Gold und Tumbaga waren bekannt. Viele Gräber enthalten Muscheln von der Pazifikküste.
Neben Holz- und Tonarbeiten entstanden Goldgegenstände, insbesondere Brustplatten, Ohr- und Nasenschmuck mit geometrischen Motiven oder stilisierten Tieren und Ketten.
Die Nariño-Goldarbeiten bilden eine Materialgruppe für sich. Die Goldarbeiten hatten im Vergleich zu den anderen Stilen eine hellere Farbgebung, was auf eine Legierung mit einem relativ hohen Silberanteil zurückzuführen ist. Dies weißt auf Verbindungen zu Volksstämmen in Ecuador und dem Zentralandengebiet hin.
Die besten Stücke sind nicht die dreidimensionalen Gussobjekte, sondern größere Stücke aus schwerem Blech, deren Oberfläche hochglänzend poliert ist.

mehr ...

SchmuckNeuheitenHomeWillkommenShopKontakt / ImpressumWissenswertesTrauringePräkolumbianischeSchmuckNeuheitenHomeDie Welt der PerlenDie Reproguktionen von präkolumbianischem SchmuckDie Smaragdwelt